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Für sonnige, trockene Plätze eignen sich Stauden, die von Natur aus an Hitze und wenig Wasser angepasst sind. Du erkennst sie oft an silbrigen, behaarten oder schmalen Blättern, etwa bei Wollziest, Lavendel, Thymian oder Steppensalbei. Auf einem durchlässigen Boden und einmal eingewachsen brauchen sie im Sommer kaum Wasser.

Woran du trockenheitsverträgliche Stauden erkennst

Pflanzen aus trockenen Regionen haben eigene Strategien gegen Hitze. Silbrige oder graue Blätter werfen Sonnenlicht zurück. Feine Härchen, wie beim Wollziest, halten Feuchtigkeit an der Blattoberfläche. Dicke, fleischige Blätter, wie bei der Fetthenne, speichern Wasser. Und schmale, nadelartige Blätter verdunsten weniger.

Zu den bewährten Stauden für sonnige, trockene Plätze gehören Steppensalbei, Katzenminze, Wollziest, Thymian, Lavendel, Fetthenne, Gamander, Polster-Phlox und Gräser wie Blauschwingel oder Herbst-Blaugras.

Der Boden entscheidet

Trockenheitsverträgliche Stauden mögen keinen schweren, nassen Boden. Im Winter schadet ihnen Staunässe mehr als im Sommer die Hitze. Auf lehmigem Boden arbeitest du deshalb reichlich Sand oder feinen Splitt ein. Eine Mulchschicht aus Splitt oder Kies hält den Boden kühler, unterdrückt Unkraut und passt optisch gut zu diesen Beeten.

Dünger brauchen diese Stauden kaum. Auf zu nährstoffreichem Boden werden sie weich, fallen auseinander und verlieren ihren kompakten Wuchs.

Richtig gießen, damit die Wurzeln tief gehen

Im ersten Jahr brauchen auch trockenheitsverträgliche Stauden Wasser, bis sie eingewachsen sind. Gieße dann lieber selten und durchdringend als oft und wenig. So wachsen die Wurzeln in die Tiefe, wo der Boden länger feucht bleibt. Ab dem zweiten Jahr kommt ein gut geplantes Beet meist ohne Gießen durch den Sommer, außer bei sehr langen Hitzeperioden.

Am besten gießt du früh am Morgen direkt an die Wurzeln, nicht über die Blätter.

Pflanzzeit

Viele Stauden für trockene Standorte setzt du am besten im Herbst, damit sie vor dem ersten Sommer einwurzeln. Mediterrane Arten wie Lavendel und Salbei pflanzt du dagegen besser im Frühjahr, weil sie als Jungpflanzen im ersten Winter empfindlicher sind.

Fertig geplante Beete für Sonne und Trockenheit

Jedes Paket kommt mit Pflanzplan, in Größe L mit 36 und in Größe XL mit 72 Stauden. Alle Pakete findest du unter Staudenbeete.

Häufige Fragen

Welche Stauden vertragen volle Sonne und Trockenheit?

Zum Beispiel Steppensalbei, Katzenminze, Wollziest, Thymian, Lavendel, Fetthenne, Gamander und Gräser wie Blauschwingel.

Muss ich ein Staudenbeet in der Sonne täglich gießen?

Nein. Im ersten Jahr gießt du bei Trockenheit selten und durchdringend. Ab dem zweiten Jahr kommen passende Stauden meist ohne Gießen aus.

Welcher Mulch passt zu einem Trockenbeet?

Splitt oder Kies. Er hält den Boden kühl, unterdrückt Unkraut und bleibt an der Oberfläche trocken, was diese Stauden mögen.

Grüne Grüße,
Lena von Luna's Leaf Co.

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