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Frühlingsblühende Blumenzwiebeln pflanzt du im Herbst, von September bis in den November, solange der Boden nicht gefroren ist. Als Faustregel gilt eine Pflanztiefe von zwei- bis dreimal der Zwiebelhöhe, mit der Spitze nach oben. Am schönsten wirken Zwiebeln in Gruppen von zehn bis zwanzig Stück statt einzeln in Reihe.

Wann welche Zwiebeln in die Erde kommen

Krokusse, Schneeglöckchen und Narzissen setzt du am besten früh, im September und Oktober. Sie brauchen Zeit, um vor dem Winter Wurzeln zu bilden. Tulpen dürfen später kommen, im Oktober und November. Kühler Boden schützt sie vor Pilzkrankheiten. Zierlauch, also Allium, pflanzt du ebenfalls im Herbst.

Wie tief und mit welchem Abstand

Die Regel mit der zwei- bis dreifachen Zwiebelhöhe passt fast immer. Eine Tulpenzwiebel mit fünf Zentimetern Höhe kommt also etwa zehn bis fünfzehn Zentimeter tief. Kleine Zwiebeln wie Krokusse reichen fünf bis acht Zentimeter. Auf leichtem, sandigem Boden darfst du etwas tiefer pflanzen, auf schwerem Boden etwas flacher.

Beim Abstand gilt etwa die doppelte Zwiebelbreite. Für eine natürliche Wirkung kannst du die Zwiebeln in ein Pflanzloch legen, statt jede einzeln zu setzen. Für Krokusse im Rasen hilft es, eine Handvoll locker auszustreuen und jede Zwiebel dort zu setzen, wo sie gelandet ist.

Wie viele du brauchst

Zwiebeln wirken in Menge. Für eine sichtbare Gruppe rechnest du mit zehn bis zwanzig Tulpen oder Narzissen, bei kleinen Zwiebeln wie Krokussen gern mit dreißig und mehr. Mehrere solcher Gruppen, die sich im Beet wiederholen, wirken ruhiger als viele verschiedene Sorten einzeln.

Zwiebeln und Stauden zusammen pflanzen

Zwiebeln und Stauden ergänzen sich. Die Zwiebeln blühen im Frühjahr, wenn die meisten Stauden gerade erst austreiben. Wenn das Laub der Zwiebeln später gelb wird, wachsen die Stauden darüber und verdecken es. Setze die Zwiebeln deshalb zwischen und hinter mittelhohe Stauden, nicht an den vordersten Rand.

Wichtig ist, das Zwiebellaub nach der Blüte nicht abzuschneiden, bis es gelb ist. Die Zwiebel holt sich daraus die Kraft für das nächste Jahr.

Schutz vor Wühlmäusen

Tulpen stehen bei Wühlmäusen hoch im Kurs. Wo sie vorkommen, helfen Pflanzkörbe aus Draht. Narzissen und Zierlauch werden dagegen meist gemieden.

Stauden, die das Frühjahr eröffnen

Wenn du dein Beet jetzt im Herbst neu anlegst, kannst du Zwiebeln und Stauden gleich gemeinsam setzen. Unser Paket Frühling beginnt im Herbst bringt mit heimischen Stauden ab März die ersten Blüten in sonnige Beete und lässt sich gut mit Zwiebeln ergänzen. Warum der Herbst die beste Pflanzzeit ist, liest du in Stauden im Herbst pflanzen. Alle Pakete findest du unter Staudenbeete.

Häufige Fragen

Bis wann kann ich Blumenzwiebeln pflanzen?

Solange der Boden nicht gefroren ist, oft bis in den Dezember. Am besten wachsen sie an, wenn sie bis Ende November in der Erde sind.

Wie tief pflanze ich Tulpenzwiebeln?

Etwa zwei- bis dreimal so tief, wie die Zwiebel hoch ist, meist zehn bis fünfzehn Zentimeter.

Muss ich Blumenzwiebeln nach dem Pflanzen gießen?

Bei trockenem Boden ja, einmal gründlich. Danach reicht in der Regel der Herbstregen.

Kann ich Zwiebeln jedes Jahr im Boden lassen?

Narzissen, Krokusse und Zierlauch ja, sie kommen jedes Jahr wieder. Viele Tulpensorten blühen nach einigen Jahren schwächer und werden dann nachgepflanzt.

Grüne Grüße,
Lena von Luna's Leaf Co.

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