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Im August stehen im Staudenbeet fünf Aufgaben an: durchdringend gießen, frühblühende Stauden teilen, Verblühtes ausputzen, Lücken mit Herbstblühern schließen und Flächen für die Herbstpflanzung vorbereiten. Viele Beete sehen jetzt müder aus als im Juni. Das gehört zum Spätsommer und ist kein Zeichen, dass etwas falsch gelaufen ist.

Richtig gießen, seltener und durchdringend

Der häufigste Fehler im Hochsommer ist das tägliche kurze Wässern. Es erreicht nur die obersten Zentimeter, die Wurzeln bleiben oben und die Pflanze wird abhängig von dir. Besser ist es, ein- bis zweimal pro Woche kräftig zu gießen, mit rund 15 Litern pro Quadratmeter. So dringt das Wasser tief ein, und die Wurzeln wachsen dorthin, wo der Boden länger feucht bleibt.

Gieße am besten früh am Morgen und immer an die Basis der Pflanzen, nicht über die Blüten. Nasses Laub bei Hitze begünstigt Mehltau. Eine Mulchschicht von zwei bis drei Zentimetern hält die Feuchtigkeit im Boden. Mehr dazu liest du in Staudenbeet gießen im ersten Sommer.

Frühblüher teilen und verjüngen

Stauden, die im Frühling oder Frühsommer geblüht haben, sind jetzt in einer ruhigen Phase. Iris, Phlox, Storchschnabel, Taglilie, Grasnelke und Akelei lassen sich jetzt gut teilen. Nach drei bis fünf Jahren verkahlen viele Horste in der Mitte und blühen schwächer.

  1. Den Horst großzügig ausstechen, damit viel Wurzelwerk erhalten bleibt.
  2. Mit Spaten oder Messer in Stücke mit mehreren Trieben teilen, die verkahlte Mitte entfernen.
  3. Sofort wieder einpflanzen, auf gleicher Höhe wie zuvor.
  4. Gründlich angießen und in den ersten Wochen feucht halten.

Bei Iris gilt eine Besonderheit. Die Rhizome werden nicht eingegraben, sondern flach eingelegt, sodass sie oben Sonne sehen.

Verblühtes ausputzen, aber nicht alles

Das Ausputzen verblühter Stängel hält das Beet ordentlich. Rittersporn, Frauenmantel und Katzenminze treiben nach einem beherzten Rückschnitt oft noch einmal frisch durch. Anfang August ist dafür die letzte sinnvolle Gelegenheit.

Samenstände von Sonnenhut, Fetthenne, Skabiose oder Ziergräsern bleiben dagegen stehen. Sie sind Winterfutter für Vögel und geben dem Beet ab November Struktur. Was von Mehltau oder Rost befallen ist, kommt raus und nicht auf den Kompost.

Lücken mit Herbstblühern schließen

Ein Beet, das im August müde wirkt, hat meist eine Lücke im Blühkalender. Astern, Herbst-Anemonen, Fetthenne und Sonnenhut tragen das Beet bis in den Oktober. Pflanze an einem bewölkten Tag oder abends und gieße gründlich an.

Die Fläche für den Herbst vorbereiten

Der August ist die Vorbereitung, der Herbst die Pflanzzeit. Von Mitte September bis in den November wurzeln neue Stauden in Ruhe ein und starten im Frühjahr mit einem Vorsprung. Warum, liest du in Stauden im Herbst pflanzen.

  • Die geplante Fläche abstecken und Wurzelunkräuter entfernen, solange du sie noch gut siehst.
  • Den Boden tief lockern und bei schwerem Boden Sand und Kompost einarbeiten.
  • Beobachten, wie das Licht über den Tag wandert. Im August siehst du am deutlichsten, wo wirklich Sonne ist.
  • Ein Foto aus der Hauptblickrichtung machen und die Maße notieren.

Ein fertig geplantes Beet für den Herbst

Die größte Hürde bei einem neuen Beet ist selten die Arbeit, sondern die Auswahl. Unsere Staudenbeete nehmen dir diese Entscheidungen ab, mit abgestimmter Blühfolge, Höhenstaffelung und Pflanzplan. Hat deine Fläche eine Besonderheit, schick uns Maße, Lichtverhältnisse und ein Foto an service@lunasleaf.de. Wir planen dir einen passenden Vorschlag.

Häufige Fragen

Was muss ich im August im Garten machen?

Durchdringend gießen, frühblühende Stauden teilen, Verblühtes ausputzen, Lücken mit Herbstblühern schließen und Flächen für die Herbstpflanzung vorbereiten.

Kann ich im August Stauden pflanzen?

Ja, am besten an bewölkten Tagen oder abends, mit gründlichem Angießen. Die ideale Pflanzzeit beginnt ab Mitte September.

Welche Stauden kann ich im August teilen?

Unter anderem Iris, Phlox, Storchschnabel, Taglilie, Grasnelke und Akelei.

Grüne Grüße,
Lena von Luna's Leaf Co.

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